Hedonische Bewertung
Die hedonische Bewertung wurde 1994 von IAZI im Schweizer Markt eingeführt und ist die Anwendung der statistischen multiplen Regressionsanalyse auf effektive Immobilien-Handänderungen. Der Immobilienpreis wird dabei durch ca. 20 Eigenschaften zum Gebäude und ca. 50 zur Lage erklärt. Die Datengrundlage bilden bei den Modellen von IAZI ausschliesslich Freihandtransaktionen, wobei über die Hälfte der schweizweit erfolgten Transaktionen einfliessen. Sie sind für Wohneigentum und Renditeliegenschaften bis 30% Gewerbeanteil in allen Gemeinden der Schweiz anwendbar. Damit sie stets up to date und am Markt sind, werden die Modelle vierteljährlich aktualisiert.
Mit der hedonischen Methode können nicht nur Einzelliegenschaften, sondern auch ganze Portfolios - dank einer erwartungstreuen Missing-Funktion auch mit minimalen Angaben - schnell, kostensparend und kontinuierlich zu effektiven Marktpreisen (Fair Market Value; Basel II / Swiss Solvency Test) bewertet werden. Die Bewertungen können auch als Zweitmeinung eingesetzt werden und optimieren die Risikobeurteilung.
Zur Nutzung der Modelle bestehen diverse IT-Lösungen. Zudem sind sie in verschiedenen Banken-/ Hypothekenapplikationen integriert.
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